Kreuz und quer durch die Stadt

Uni Zürich. Erstes Semester. Deutsch sprechen im realen Kontext.

Diese Wörter geben mir die Inspiration einen Text zu schreiben. Aber was bedeuten sie genau?

Ich möchte hier von meinen neuen Erfahrungen erzählen, die ich zusammen mit Frau Gerda Obrist aus dem Alterszentrum Wildbach, ihren 2 Nachbarinnen und zwei anderen Studenten erlebt habe. 

Ein Semester lang ging ich jeden Mittwochnachmittag ins Alterszentrum Wildbach und traf ich mich mit ihnen. Am ersten Tag haben wir uns kennengelernt und dann zu viel über unser Leben und das von unseren Familien gesprochen. Anschliessend haben wir uns entschieden, die nächsten Wochen in die Stadt zu gehen, um die wichtigsten Zürcher Monumente anzuschauen und sie zusammen zu beschreiben.

So war das.

Am vierten Oktober sind wir ins Zentrum gegangen und haben den Zürcher See gesehen. Das war unglaublich prächtig. Die Sonne schien so stark, dass wir einen freien Platz am Opernhaus gesucht haben und dort gesessen sind, um uns zu sonnen. Wir haben dabei über meine Fächer, nämlich deutsche und spanische Sprach- und Literaturwissenschaft diskutiert.

 

Eine Woche darauf waren wir im Patumbah Park. Mit seinem grossen Garten, reich an Blumen und Bäumen, hat er mich sofort angezogen. Ich liebe Blumen über alles. Zu Hause habe ich mehr als zwanzig verschieden Arten.

 

In der folgenden Woche sind wir bis auf Lindenhof gekommen. Die Sicht von oben war wunderschön: die zwei Universitäten, die verschiedene Kirchen, die kleinen Häuser und Strassen und alles, was es sonst noch in diese ungeheuren Stadt gibt.

 

Frau Gerda Obrist wusste so viel über Lindenhof. Sie hat mir die Geschichte von den Habsburgern und den Schweizern erzählt. Was wir auch noch gesehen haben, waren der Münsterhof und die Frauenkirche. Der Münsterhof ist sehr gross.

Was mich überrascht hat, waren die gelbe Stühle in der Mittel des Platzes. Darum habe ich gefragt, warum diese Stühle gelb und am Boden festgeklebt waren. Frau Gerda Obrist hat mir gesagt, dass es früher schönere Stühle gab, aber die Leute stahlen sie. Trotz dieser traurigen Geschichte, war ich tief bewegt, weil dieser einfacher Platz noch bedeutungsvoll stehen geblieben ist. Wir haben auch die Frauenkirche von innen angeschaut. Die zahlreichen Fenster mit den verschiedenen Farben haben mir den Stress genommen und mich beruhigt.

Vorletzte Woche haben wir uns dann alle sechs zusammen im Wildbach getroffen. Das Motiv dafür war, dass Frau Germann einen sehr leckeren Kuchen gebacken hat. Anschliessend haben wir ein Wortspiel gemacht. 

Schliesslich sind wir letzte Woche zum Prime Tower gelaufen, dem höchsten Gebäude der Schweiz.

Ich bin schon einmal in München im Olympiapark gewesen und kann sagen, dass die beiden Gebäude eine optimale Lage haben. Man kann die ganze Stadt von oben sehen.

All diese Erfahrungen  waren  speziell und sinnvoll in meinem Leben, weil ich meine Sprachkenntnisse erweitern konnte und viel Spass gehabt habe.